Venetischen Villen

Spiele aus Licht und Schatten, Fassaden, Parks und Gärten.

Spiele aus Licht und Schatten, Fassaden, Parks und Gärten verbinden sich harmonisch mit der umgebenden Landschaft und bilden natürliche Bühnenbilder, die von Nymphen, Putten und antiken heidnischen Göttern belebt werden. Mit dem 15. Jahrhundert beginnt für die Euganeischen Hügel eine Epoche raffinierter Schönheit und künstlerischer Blüte, deren höchster und vollendetster Ausdruck die Venetische Villa ist.

Architekten wie Andrea Palladio, Gian Maria Falconetto und Andrea da Valle planten hier die Landwohnsitze der mächtigsten venetischen Familien jener Zeit. Eine Besichtigung der Villa Emo Capodilista, der Villa Selvatico, der Villa Mocenigo Mainardi, der Villa Barbarigo, der Villa dei Vescovi führt zur Entdeckung von wahren architektonischen Kunstwerken mit majestätischen Fassaden und bezaubernden Gärten.

In Abano und Montegrotto zieren schöne, vornehme Villen, die v.a. zwischen dem 16. und dem 18. Jahrhundert erbaut wurden, sowohl das Stadtzentrum als auch die umliegenden grünen Hügel. Villa Savioli wurde im 17. Jahrhundert erbaut und in den darauf folgenden Jahrhunderten erweitert. Heute befindet sich hier das außergewöhnliche Internationale Maskenmuseum Amleto und Donato Sartori. Villa Bassi Rathgeb ist ein Gebäude aus dem 16. Jahrhundert, das im 18. Jahrhundert umgebaut wurde. Die Villa stand im Besitz der Adelsfamilie Dondi dell’Orologio. Villa Rigoni Savioli (ehemals Malipiero) ist eine schöne, im 16. Jahrhundert im palladischen Stil erbaute Villa. Villa Mocenigo Mainardi in Abano, Villa Sette, erbaut gegen Ende des 17. Jahrhunderts und zu Beginn des 20. Jahrhunderts umgebaut, Villa Erizzo aus dem 18. Jahrhundert mit einem großzügigen Park und einer Privatkapelle, Villa Foscolo (oder Cittadella Vigodarzere), bekannt dafür, dass Ugo Foscolo hier einen Teil der „Letzten Briefe des Jacopo Ortis“ verfasste (1796), Villa Selvatico Treves, erbaut im 16. Jahrhundert und im 19. Jahrhundert nach den architektonischen Regeln des Eklektizismus komplett umgebaut, und schließlich Villa Meneghini, auch Villa Callas genannt, da Giovan Battista Meneghini, der die Villa um die Hälfte des 20. Jahrhunderts herum besaß auch der Ehemann von Maria Callas war. Besonders interessante Parks sind der historische Park der Villa Bembiana, in der Ortschaft Monterosso, der angeschmiegt an den Fuß des Hügels eine üppige Vegetation aufweist, v.a. mediterrane Macchia und Steineichen; und der herrliche Park der Villa Draghi, der zirka 316.000 m2 groß ist und in dem der Wanderweg “Villa Draghi und Monte Ceva”, einer der wichtigsten Wanderwege des Regionalparks der Euganeischen Hügel, beginnt.

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