Wallfahrtskirche der Madonna der Gesundheit von Abano Terme

Monteortone

Wallfahrtskirche der Madonna der Gesundheit von Abano Terme

Wallfahrtskirche der Madonna der Gesundheit von Abano Terme. Die bekannte der Muttergottes geweihte Wallfahrtskirche steht seit einer Erscheinung der Jungfrau Maria seit über fünf Jahrhunderten auf den Euganeischen Hügeln. Die Kirche ist ein kunstvolles Bauwerk, mit dem dieser Teil Venetiens der Mutter Gottes geweiht wird. Die Jungfrau Maria erschien Pietro Falco, einem Soldaten, der nach zahlreichen Schlachten heimgekehrt war. Aufgrund der erlittenen Verletzungen begab er sich in der Hoffnung auf Heilung oder zumindest auf Linderung, dem Rat von Freunden und Ärzten folgend, nach Monteortone. Er zog sich aus Gottesfurcht häufig in einen kleinen Wald unter jenem Hügel zurück, der aufgrund seiner runden Form angeblich dem darunter liegenden Ort Monteortone seinen Namen verlieh. Die bereits seit einiger Zeit begonnene Behandlung hatte zu keiner Besserung geführt, aber er wandte sich weiterhin gläubig an Gott. Am 28. Mai 1428 erschien ihm die Selige Jungfrau Maria, die ihm riet, in der alten Thermalquelle zu baden und als Dank für die Heilung von der damals wütenden Pest eine Kirche zu erbauen und ihr zu weihen. Pietro gehorchte, er heilte und fand in der Quelle ein Bildnis der Muttergottes in einer ausgesprochen mütterlicher Haltung mit auf der Seite dem Heiligen Märtyrer Christophorus und dem Heiligen Abt Antonius. Die Apsis des Hauptaltars bewahrt auch heute noch dieses von einem unbekannten Künstler des beginnenden 15. Jahrhunderts stammende Werk. Anfänglich wurde das Oratorium gebaut, die heutige kleine Gedächtniskapelle, in der das Heiligenbild aufbewahrt wird, aber die Bedeutung der Erscheinung sowie die Pilgerscharen veranlassten die Rektoren in Padua, einen der Gottesmutter würdigen Tempel zu errichten. Zusammen mit der Kirche wurde der Bau eines Klosters für die Hüter der Wallfahrtskirche, die Einsiedler des Heiligen Augustinus beschlossen, die bereits in Padua vertreten, bekannt und geschätzt waren. Unter ihnen sei der Mönch Simone da Camerino erwähnt, der sich durch eine fromme Lebensweise, eine tiefgreifende Kenntnis der Wissenschaft und diplomatische Fertigkeiten auszeichnete. Er förderte den Marienkult und das religiöse Leben seines Ordens, indem er das Kloster von Monteortone in ein geistiges Zentrum der neuen Kongregation verwandelte. Die sterblichen Überreste des Mönchs Simone befinden sich in einem Grab am Fuße des Hochaltars.

Info
Via Santuario 63, Monteortone, Abano Terme (PD)
Tel +39 049 8669447
Fax +39 049 8639305
[email protected]
www.monteortone.it

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