Archäologische Zone von Ortschaft Lastra von Montegrotto Terme

Die römischen Thermen von Montegrotto: Ausgrabungsgebiet in Ortschaft Lastra.

Archäologische Zone von Ortschaft Lastra von Montegrotto Terme

Archäologische Zone von Ortschaft Lastra von Montegrotto Terme: im Gebiet, das heute von den Hotels Vulcania und Bagno Romano besetzt ist, südwestlich vom Colle S. Pietro Montagnon oder Montagnone, wurden im 17. Jh. immer wieder alte Marmorplatten aufgefunden: von hier stammt der Name „Lastra“ (Platte) dieser Gegend. Im 18. Jh. entdeckte man hier zwei Thermalwannen mit dazugehöriger Kanalisation, einige Räume mit Mosaikfußböden aus der Römerzeit (1. Jh. v. Chr. – 1. Jh. n. Chr.) und verschiedene Votivgaben (7. – 6. Jh. v. Chr.), die, den in großer Anzahl neben dem Heiligtum zwischen Monte Castello und Colle S. Pietro Montagnon gefundenen Exvoto, ähnlich sind. Von der Auffindung von Marmorgegenständen und dem Vorhandensein von Thermalquellen berichtet in den Jahren zwischen 1789 und 1804 der Gelehrte Salvatore Mandruzzato, Autor des Werks „Dei bagni di Abano“ (Über die Bäder von Abano). Die mit Mosaikfußböden gezierten Räume wurden am 27. Juli 1827 von der „Österreichischen Kommission für die alten Denkmäler der Thermalzone“ im Landbesitz von Moisé Trieste entdeckt; die Thermalwannen und die frühgeschichtlichen Fundstücke wurden im November 1863 im Landgut Sette aufgefunden. Die aus dem 19. Jahrhundert stammenden Abbildungen dieser Strukturen sind in der Biblioteca Civica von Padua aufbewahrt.

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